Gute Kommunikation ist kein Talent, sondern eine Fähigkeit, die man üben kann. Hier lernst du, wie du Gespräche eröffnest, echtes Interesse zeigst und auch dann klar bleibst, wenn es unangenehm wird – im Alltag wie im Beruf.
6 Themen
2 Beispiellektionen
Themen
Daran arbeitest du in diesem Bereich.
01
Gespräche beginnen
Natürliche Einstiege finden, ohne auswendig gelernte Sätze.
02
Small Talk
Leichte Gespräche führen, die zu echten Verbindungen werden.
03
Aktives Zuhören
Zeigen, dass du verstehst – mit Nachfragen und Zusammenfassen.
04
Schwierige Gespräche
Kritik, Konflikte und Absagen respektvoll und klar ansprechen.
05
Selbstsicher kommunizieren
Deinen Standpunkt vertreten, ohne laut oder hart zu werden.
06
Privat und im Beruf
Den richtigen Ton treffen – im Team, mit Kunden und unter Freunden.
Beispiellektionen
Zwei Lektionen aus diesem Bereich – mit einer echten Situation, einem starken Beispiel und einem praktischen Tipp.
Kommunikation4 Min.
Ein Gespräch auf einem Networking-Event beginnen
Wie du jemanden ansprichst, den du noch nicht kennst – ohne gezwungen zu wirken.
Die Situation
Du stehst bei einem Branchentreffen am Kaffeetisch neben einer Person, die du nicht kennst. Ihr wartet beide.
So könntest du es sagen
„Hallo, ich bin Alex. Ich glaube, wir kennen uns noch nicht. Was hat dich heute hierher geführt?“
Warum das funktioniert
Du nennst zuerst deinen Namen – das macht es dem Gegenüber leicht, sich ebenfalls vorzustellen.
Die offene Frage lädt zu mehr als einem Ja oder Nein ein.
Sie knüpft an die gemeinsame Situation an und wirkt deshalb natürlich.
Kommunikation6 Min.
Im Team kritisches Feedback geben
Ein Problem klar ansprechen, ohne die Zusammenarbeit zu belasten.
Die Situation
Ein Kollege hat zum zweiten Mal eine Zuarbeit zu spät geliefert. Dadurch geraten deine eigenen Termine unter Druck.
So könntest du es sagen
„Hast du kurz Zeit? In den letzten beiden Wochen kam der Bericht jeweils einen Tag später bei mir an. Dadurch musste ich die Kundenzusammenfassung sehr knapp fertigstellen. Mich interessiert, woran es gerade hakt – und wie wir das gemeinsam besser planen können.“
Warum das funktioniert
Du beschreibst ein konkretes Verhalten statt die Person zu bewerten.
Du erklärst die Auswirkung auf deine Arbeit – sachlich und nachvollziehbar.
Du endest mit einer Einladung zur gemeinsamen Lösung statt mit einem Vorwurf.